Heiligenbrunnenkapelle St. Margarethen
Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1710. Der Ort als Wallfahrtsort ist um einiges älter.
Die Heiligenbrunnenkapelle im Hochschwarzwald zählt zu den geschichtsträchtigsten und traditionsreichsten Kapellen der Region. Ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1519, als ein Neustädter Pfarrer die Erlaubnis erhielt, an diesem besonderen Ort Gottesdienste abzuhalten. Bis heute ist die Kapelle ein beliebtes Ziel für Besucher, die Ruhe, Geschichte und Schwarzwälder Tradition erleben möchten.
Besonders bekannt ist Heiligenbrunnen durch die Legende der heiligen Notburga. Der Überlieferung nach soll die durstige Notburga an dieser Stelle mit ihrem Stab gegen einen Stein geschlagen haben, worauf eine Quelle entsprang. Seit Jahrhunderten gilt sie als Schutzpatronin der Schwangeren und Gebärenden. Noch heute pilgern jedes Jahr zahlreiche Frauen aus Titisee und der Umgebung nach Heiligenbrunnen, um an diese Tradition anzuknüpfen.
Die Kapelle selbst ist der heiligen Margaretha geweiht, einer der vierzehn Nothelfer. Auch sie wird seit Jahrhunderten als Fürsprecherin für Frauen angerufen, die ein Kind erwarten oder zur Welt bringen.
Eingebettet in die idyllische Schwarzwaldlandschaft lädt die Kapelle zum Innehalten und Verweilen ein. Wer das historische Kleinod von innen besichtigen möchte, erhält den Schlüssel während der Öffnungszeiten im nahegelegenen Gasthaus Heiligenbrunnen. So lässt sich Geschichte, Natur und Besinnung auf besondere Weise miteinander verbinden.
Kontakt
Adresse
Heiligenbrunnenkapelle St. Margarethen
Heiligbrunnenstraße 36
79822 Titisee-Neustadt