Rundwanderung zur Gutach- und Brigachquelle - Quellenwanderung Nr. 2
Mittel
Wandere auf den Spuren der Kelten zur Gutach- und Brigachquelle: Der Quellenwanderweg Nr. 2 in Schönwald führt auf abwechslungsreichen Pfaden durch die ursprüngliche Schwarzwaldlandschaft und macht zwei Quellen erlebbar.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich
Wegebeschaffenheit
Vom Startpunkt aus verläuft die Strecke zunächst durch dichte Wälder und über sanft ansteigende Wege. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf die umliegenden Höhenzüge und Täler. Charakteristisch für diese Tour sind die vielen naturbelassenen Quellen entlang des Weges, die dem Wanderweg seinen Namen geben und für eine angenehm frische Atmosphäre sorgen.
Ruhige Waldabschnitte wechseln sich mit offenen Passagen ab, sodass sich ein abwechslungsreiches Wandererlebnis ergibt. Informationstafeln entlang der Strecke geben Einblicke in die Besonderheiten der heimischen Natur und zeigen die Bedeutung der Wasserquellen für die Region auf.
Der Rundweg eignet sich ideal für Genusswandernde, die eine entspannte Tour in naturnaher Umgebung suchen. Festes Schuhwerk wird empfohlen, insbesondere nach feuchter Witterung.
Autorentipp
Genieße vom Stöcklewaldturm einen grandiosen Ausblick auf den Schwarzwald.
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt dieser Tour ist der Parkplatz Escheck, diesmal auf der Straßenseite gegenüber dem ehemaligen Gasthaus. Folge der Wegmarkierung blaue Raute in Richtung Schaiben und Stöcklewaldturm. Vorbei am Fohrenbühl (3,0 km) erreichst du nach einem knappen Kilometer die Erinnerungstafel an die Kandelaberfichte (4,0 km), die noch vor wenigen Jahren hier stand.
Nach einem Schlussanstieg entlang des Mittelwegs (rote Raute mit weißem Balken) erreichst du den Stöcklewaldturm (1.067 m),(5,0 km), von dem sich ein herrlicher Blick über die Baumwipfel hinweg zum Feldberg und den Schweizer Alpen öffnet.
Bis zum Standort Kesselberg bleibst du auf dem Mittelweg. Unterwegs kommt man am sog. Galgen vorbei, einer Richtstätte der ehemaligen Herrschaft Triberg. Bei der Straßenkreuzung K5728/L175 geht es nach Überquerung der L175 weiter über den Kesselberg in Richtung St. Georgen - Lange Gasse, am Waldrand entlang bis zum Gasthaus Hirzwald (8,0 km). Nach der erneuten Überquerung der L175 führt der Weg weiter in Richtung Brigachquelle hinunter bis zum Hirzbauernhof, wo der zweite Quellfluss der Donau, die Brigach (9,0 km), entspringt. Dort hat man den sog. Dreigötterstein keltischen Ursprungs gefunden.
Wieder zurück am Gasthaus Hirzwald benutzt du den Weg mit der gelben Raute Richtung Grieshaberbauer. Der Heidenstein ist eine andere Bezeichnung der im nördlichen Hochschwarzwald verbreiteten Keltensteine (s. Schalensteinwanderung). Die Wandertour führt weiter durch den Wald über den Grieshaberbauer zur Grieshaberhöhe. Nach 200 m entlang der Kreisstraße K5727 (13,5 km) folgst du rechts der blauen Raute auf einem schmalen Pfad in Richtung Nußhurt. Zuvor hältst du dich jedoch links der gelben Raute folgend in Richtung Prisen. Dann wanderst du mit herrlicher Aussicht, der Prisenstraße folgend, hoch zur Kreisstraße K5728. Vorbei am Wanderparkplatz geht es nach ca. 500 m rechts ab zur Hubertuskapelle (17,0 km). In diesem Feuchtgebiet befindet sich die Gutachquelle.
Von der Hubertuskapelle geht es über die Standorte Herrenwälderweg, Baslertal und Schaiben zurück zum Ausgangspunkt ins Gebiet Escheck.
Ausrüstung
Gutes Schuhwerk und eine der Witterung angepasste Kleidung sind Voraussetzung für ein herrliches Wandererlebnis. Getränke und eine Rucksackverpflegung sind bei allen Touren empfehlenswert.
Die Tour ist für Kinderwagen nicht geeignet.
Sicherheitshinweise
Bitte beachte die Hinweisschilder auf dem Wanderweg. Genaue und detaillierte Informationen über die Hinweisschilder und das Wanderleitsystem findest Du auf unserer Website. In Notfällen die 112 anrufen.
Kartenempfehlungen des Autors
Die Wanderkarte Region Schönwald, Schonach, Furtwangen und St. Georgen kannst du hier bestellen oder in unseren Tourist Informationen kaufen.
Weitere Informationen
Liebe:r Naturfreund:in,
du bewegst dich bei uns in einer einzigartigen Kulturlandschaft, die den Höfen als Wirtschaftsgut sowie der Nahrungsmittelproduktion dient.
Bitte bleibe im Interesse der Eigentümer:innen auf den ausgeschilderten Wegen/Loipen und nimm bitte auch Hunde an die Leine. Wir danken dir herzlich für dein Verständnis.